Zweimal Karma und zurück – zwischen Prophezeiung, Schicksal und der Suche nach dem eigenen Weg

Für dieses Buch bin ich selbst nach Indien und Sri Lanka gereist und habe Palmblattbibliotheken besucht. Ich wollte nicht nur über diese geheimnisvolle Welt schreiben, sondern sie erleben: die Atmosphäre, die Hitze, die Stille, das Fremde, das Staunen. Aus diesen Eindrücken ist ein Roman gewachsen, der von Schicksal, Angst, Hoffnung und Veränderung erzählt.

Worum geht es in „Zweimal Karma und zurück“?

Auf einem staubigen Markt in Indien betreten Anne und Cathy eine mysteriöse Bibliothek. Zwischen uralten Palmblättern liegt eine Wahrheit, die ihr Leben erschüttert.

Zurück in der Heimat gehen die beiden Frauen völlig unterschiedlich mit der Prophezeiung um. Anne klammert sich an das, was sie zu verlieren fürchtet, bis sie sich selbst kaum noch erkennt. Cathy dagegen ändert ihren Kurs und versucht, alles anders zu machen.

Während sich die Vorhersage wie ein Schatten über ihren Alltag legt, beginnt für beide eine Reise, die weit über Indien hinausführt: eine Suche nach Sinn, Wahrheit und dem Mut, das eigene Schicksal nicht nur zu ertragen, sondern zu verändern.

Die Faszination der Palmblattbibliotheken

Palmblattbibliotheken üben seit Langem eine besondere Anziehungskraft auf mich aus. Sie sind geheimnisvolle Orte zwischen Überlieferung, Spiritualität und Lebensfragen. Für meinen Roman sind sie weit mehr als nur eine exotische Kulisse. Sie stehen für den Moment, in dem ein Mensch mit etwas konfrontiert wird, das größer ist als der gewohnte Alltag.

Mich interessiert dabei vor allem eine Frage:
Was geschieht, wenn man glaubt, etwas über das eigene Schicksal erfahren zu haben?

Wird eine Vorhersage zur Last? Zur selbsterfüllenden Angst? Oder kann sie auch ein Anstoß sein, das eigene Leben bewusster zu betrachten?

Zwei Frauen, zwei Wege

Im Zentrum des Romans stehen zwei Frauen, die auf dieselbe Erschütterung ganz unterschiedlich reagieren.

Anne versucht festzuhalten. An Sicherheit, an Kontrolle, an dem Leben, das sie kennt.
Cathy beginnt, sich zu verändern. Sie will anders entscheiden, neu hinsehen, alte Muster durchbrechen.

Gerade dieser Gegensatz macht für mich den Kern der Geschichte aus. Denn oft ist es nicht das Ereignis selbst, das uns prägt, sondern die Art, wie wir darauf antworten.

Recherche zwischen Indien und Sri Lanka

Ein wichtiger Teil dieses Romans ist durch das entstanden, was ich selbst auf meinen Reisen erfahren habe. Die Besuche in Indien und Sri Lanka, die Begegnung mit Palmblattbibliotheken und die Eindrücke dieser Orte haben die Atmosphäre des Buches wesentlich geprägt.

Nicht als Reisebericht, sondern als lebendige Grundlage für einen Roman, der das Sichtbare und das Unsichtbare miteinander verbindet. Für mich war diese Recherche eine besondere Erfahrung, weil sie die Welt des Buches mit echten Bildern, Stimmungen und inneren Fragen gefüllt hat.

Ein Roman über Angst, Hoffnung und Wandlung

„Zweimal Karma und zurück“ ist ein Roman über innere Umbrüche. Über alte Wunden, neue Möglichkeiten und die Frage, ob Schicksal etwas Unveränderliches ist — oder vielleicht eher ein Spiegel.

Vielleicht ist das Palmblatt keine Strafe,
sondern nur ein Spiegel.
Eine Prüfung.
Eine Chance.

Dieser Gedanke zieht sich durch das ganze Buch. Denn manchmal beginnt Veränderung genau dort, wo wir nicht länger vor uns selbst davonlaufen können.

Für wen ist das Buch?

Der Roman ist für Leserinnen und Leser, die:

  • Geschichten mit psychologischer und spiritueller Tiefe mögen

  • sich für Indien, Palmblattbibliotheken und Lebensfragen interessieren

  • starke Frauenfiguren und innere Entwicklungswege lieben

  • Romane schätzen, die geheimnisvoll und zugleich emotional nah sind

Mein neuer Roman

Mit „Zweimal Karma und zurück“ lade ich zu einer Reise ein, die in Indien beginnt und tief in die Seelenwelt der Figuren führt. Es ist eine Geschichte über Prophezeiung und Freiheit, über Angst und Hoffnung — und über den Mut, das eigene Leben neu zu betrachten.


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